Tschick

Nach dem Jugendroman von Wolfgang Herrndorf, nicht nur für Jugendliche ab 14 Jahre

Der Russlanddeutsche Tschick und der wohlstandsverwahrloste Maik (den sie mal „Psycho“ nannten) sind Außenseiter, beide 14 und himmeln Tatjana an, werden aber von ihr – wie von allen anderen Mitschülern – ignoriert. Sommerferien und Langeweile: Kurzentschlossen fahren sie in einem „geliehenen“ Lada los, ohne Karte und Kompass durch das sommerglühende Land, eine erschreckend komische Odyssee durch die deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Sie treffen auf ihrem Weg mehr nette Menschen, als sie sich jemals hätten träumen lassen. Und sie treffen Isa. Aber natürlich können die beiden ihr wahres Alter nicht ewig verbergen, und so wird die Fahrt ins Blaue zu einer Flucht mit Blaulicht … Wolfgang Herrndorf erzählt das, woran sich alle am liebsten erinnern: den Sommer des Erwachens, den einen, unvergesslichen Sommer, in dem man erwachsen wurde. Und er erzählt ihn so, dass man ebenso viele Erwachsene wie Jugendliche beim Lesen dieses Romans beobachten kann. Der Roman wurde mit dem Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet, er hat es von der Spiegel-Bestseller- Liste bis zur Unterrichtslektüre in die Schulen geschafft ...