Immer zu wenig und alles zu spät – Christoph Hein, mein fremder Freund (2012)

Immer zu wenig und alles zu spät – Christoph Hein, mein fremder Freund (2012)

    Ganz dem Zweck der Stiftung entsprach das letzte Projekt, welches durch die Stiftung Mittelsächsisches Theater unterstützt wurde.
    Das Schauspiel „Immer zu wenig und alles zu spät – Christoph Hein, mein fremder Freund“ entstand in enger Zusammenarbeit von Theater und der TU Bergakademie Freiberg mit der Poetenbühne „Die Möwe“ Berlin und der „berliner schule für schauspiel“.
    „Immer wieder neu anfangen“ und „Sich erinnern“ – das sind die zentralen Themen des Stückes. Beide sind unabdingbare Vorraussetzungen, im Persönlichen wie in der Gesellschaft, um überhaupt eine Zukunft zu gestalten: immer wieder neu anfangen mit der Erfahrung des Alten. Junge Protagonisten spielten (nicht nur) für junge Menschen – hier wurden die Förderung von Jugend und Nachwuchs mit der Unterstützung spezieller Projekte vereint.
    Christoph Hein selbst unterstützte dieses Projekt, in dem er nach seinem Vortrag „Ressourcen und Demokratie“ zu den Vorstellungen im Theater Freiberg anwesend war und anschließend zu einem Gespräch zur Verfügung stand. Nicht nur die zahlreichen Schüler, die ebenfalls über die Stiftung Mittelsächsisches Theater die Aufführung besuchten, waren begeisterte Gesprächspartner des ersten Präsidenten des gesamtdeutschen PEN-Clubs.
    Auf Grund des großen Erfolges fand eine weitere Aufführung am 03. Oktober 2012 statt. Dieses Projekt ist Ausgangspunkt einer weiteren Zusammenarbeit von Stiftung und Mittelsächsischem Theater mit der „berliner schule für schauspiel“. Hierbei soll über die Förderung junger Künstler eine nachhaltige Belebung und Bereicherung der Region erreicht werden.