Elling

Schauspiel von Axel Hellstenius nach dem Roman „Blutsbrüder“ von Ingvar Ambjørnsen

„Wie sollen die Frauen denn wissen, dass es uns gibt, wenn wir nicht aus dem Haus gehen?“ fragt Kjell Bjarne seinen Freund Elling. Die Geschichte um zwei liebenswürdige Freunde schreibt Theatergeschichte. Kjell Bjarne und Elling haben sich in der Psychiatrie kennengelernt und sollen nun aufgrund einer Wiedereingliederungsmaßnahme ins „reale“ Leben zurückkehren. Eine Herausforderung jagt die andere: einkaufen, telefonieren, lieben. Tätigkeiten, die man auf höchst unterschiedliche Art und Weise bewältigen kann. Hier darf gelacht werden, aber es bleibt auch Zeit zum Nachdenken. Die größte Herausforderung liegt im Wagnis, sich der Welt zu stellen … „Elling“ ruft durchaus Assoziationen an „Forest Gump“ wach. Die Art, auf die Elling über die Wechselfälle des Lebens und den Zustand unserer modernen Welt philosophiert, ist von unbestechlichem Charme, hat Intelligenz, Witz und zeugt von einem scharfsichtigen Durchblick, den man diesem unheroischen Helden zunächst gar nicht zutraut.