Der kleine Prinz

Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry, Theaterfassung von Annett Wöhlert

„Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen, aber wenige erinnern sich daran.“ Drei Menschen begegnen sich auf dem Dach eines Hauses. Abgestürzt aus ihrer Lebensbahn suchen sie die Erinnerung an einen Freund wie der Durstige das Wasser, Besinnung wie der Eilige die Wüste. Es ist lange her, fast schon eine Legende, da gab es jemanden, der war ihnen nah. Unvermittelt steht er vor ihnen, der kleine Prinz. Im Augenblick des Scheiterns ein Aufbruch aus der Fremde. Sie lassen sich ein auf eine Reise mit dem kleinen Prinzen unbekannter Herkunft durch das Universum und durch die Welt.

„Der kleine Prinz“, das bekannteste Werk des französischen Fliegers und Dichters Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), ist ein philosophisches Märchen, voller Rätsel und geheimnisvoll. Ein beständig moderner Spiegel der Welt, wie sie war – ist – und wie sie sein könnte. Es erzählt in großen kräftigen Zügen von der Liebe, ihren Spielen und Masken, der Macht und der Eitelkeit, von der Lieblichkeit der Sonnenuntergänge, von der Wüste, ihren Geheimnissen und der Einsamkeit, vom sich Zurechtfi nden zwischen Wesen und Verstellung auf der Suche nach Verantwortung und Sinn.

Tauchen Sie ein in Antoine de Saint-Exupérys poetische Welt der Fragen und Rätsel des spielenden Menschen, in einen verzauberten Raum aus Bildern, Klängen, Geschichten und Geheimnissen.

Im Spielplan seit 22.09.2012

Ein Flügelschlag: Robin Jung (Tänzer)

Dramaturgie: Matthias Wolf
Regieassistenz, Soufflage: Robert Lewetzky
Inspizienz: Saskia Just

Mit Farben, Schattenspiel, Videoeinblendungen, Tanz und Musik ... entsteht ein poetischer Raum, der schwere Themen mit Leichtigkeit transportiert. Jubel gab es auch für die durchweg blendenden Mimen. (Freie Presse)