Brel

Tanzabend von Carlos Matos zu Chansons von Jacques Brel Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen

Der Choreograf Carlos Matos ist ein glühender Verehrer des Sängers Jacques Brel, der – in Belgien aufgewachsen – in den 1960er/70er Jahren zu den größten zeitgenössischen Stars der französischen Chansonszene zählte. Gemeinsam mit seiner Tanzcompagnie widmet sich Carlos Matos in diesem Abend voller Leidenschaft den berühmten Geschichten, die Jacques Brel in seinen Chansons erzählt: Ein Tanzpalast wird zum Schauplatz des Lebens: An diesem Ort treffen sich die unterschiedlichsten Menschen. Sie alle haben die Sehnsucht im Gepäck, sind auf der Flucht vor der Einsamkeit. Da sieht man beispielsweise das lebenshungrige Mädchen, das am liebsten überall gleichzeitig wäre; oder den jungen Mann, der seinem verstorbenen Freund Fernand nachtrauert. Eine Gruppe Männer wartet auf die verführerische Madelaine, die nie kommen wird. Man begegnet den Alten, Les Vieux, und sieht die Menschen sich zum Walzer im Tausendvierteltakt wiegen … Zwischen den Protagonisten entspinnt sich ein feines Netz aus Gefühlen. Angst, Begierde, Liebe oder auch Hass werden ausgelebt – ganz im Sinne von Jacques Brel: „Was im Leben zählt, ist die Intensität des Lebens, nicht seine Dauer“.